Working Out...What?

WOL – Working Out... What?

“WOL” – Am Female Future Force Stammtisch zum Thema „We share“ im Februar hörte ich von “WOL” das erste Mal. “WOL” steht für “Working Out Loud”. “Working Out… what?“ war mein erster Gedanke. Es geht dabei weder um die Erstellung des nächstbesten Fitnessplans noch um einen vermeintlichen Schreibfehler #lol. Begriffe wie  „Circle“, „Sichtbarkeit“, „John Stepper“ und „12 Wochen“ wurden in diesem Zusammenhang genannt. 

Ohne wirklich zu wissen worum es dabei ging, habe ich am selben Abend meinen ersten “WOL-Circle” gebildet. 12 Wochen später lautet mein Gedanke: „Working Out Loud  ist wortwörtlich zu nehmen und hat mich & meine Arbeit positiv bereichert!

Wer jetzt immer noch denkt: “Working out – what?”, bekommt nachfolgend eine kurze Erklärung: WOL ist ein 12-wöchiges Trainingsprogramm des Amerikaners John Stepper, der damit weltweit in aller Munde ist und einen großen Beitrag zur New Work Bewegung leistet. 12 Wochen lang triffst du dich wöchentlich mit 3-5 Personen, dem sog. WOL-Circle, und versuchst mithilfe von John Stepper‘s Guidelines dein individuelles Ziel zu erreichen. Dabei verfolgt jeder der Circle-Teilnehmer*in sein/ihr persönliches Ziel – sei es privater oder beruflicher Natur. Schritt für Schritt sollen diese Guidelines helfen, die eigene Arbeit sichtbar zu machen, um dem persönlichen Ziel näher zukommen – Working out Loud.

Ich machte mich also auf den Weg innerhalb von 12 Wochen ein von mir ausgewähltes Ziel zu erreichen, mithilfe von vier – mir zu Beginn unbekannten – Frauen. Irgendwie doch seltsam? Wie sollen einem Menschen helfen können, die einen nicht kennen und mit der Materie des Ziels kaum vertraut sind? Ein Sprung ins Ungewisse. Getrieben von Neugierde, wollte ich dadurch herausfinden, was sich hinter WOL verbirgt.

„Ein Sprung ins Ungewisse.“ 

Bereits während der ersten Sessions habe ich festgestellt, dass das Erreichen meines Zieles auffallend schnell in den Hintergrund rückte. Es ging vielmehr um den Prozess, den ich mit den anderen Circle-Teilnehmerinnen gemeinsam durchlief. Ein Prozess, der meiner Haltung (und der des Fishes) entsprach (mehr in diesem Artikel). Konkret bedeutet das: 

  • Offen genug, sich auf das Wissen und der Meinung fremder Menschen einzulassen (Circle-Teilnehmerinnen)
  • Neugierig genug, Schritt für Schritt sich an den 12-Wochen-Guidelines entlang zu angeln und dran zu bleiben.
  • Mutig genug, sich gegenüber fremden Menschen zu öffnen und Gedanken/ Fehler/ Erfahrungen mit anderen zu teilen.
  • Kritisch genug, um den richtigen Weg zum Ziel zu erkennen.

Meine anfängliche Skepsis ist gewichen. Wissen und Anregungen fremder Menschen sind ein wertvolles Geschenk. Sowohl Input der Circle-Teilnehmerinnen als auch deren eigene Herangehensweise zur Zielerreichung hat mich inspiriert. Es war ein Geben und Nehmen, das ständig im Gleichgewicht war. 

 

„Wissen und Anregungen fremder Menschen sind ein wertvolles Geschenk.“

Nach 12 aufregenden Wochen fand am Wochenende unser letztes Circle-Treffen statt. Fünf Menschen sind jetzt auf eine interessante Art & Weise miteinander verbunden, die ohne diesen Circle nicht zusammengefunden hätten. Ein faszinierendes Gefühl.

WOL ist spannend und inspirierend zugleich, um eigenes neues Potenzial zu entdecken. Probiert es selbst aus – ganz getreu des Fishes: Sei offen, neugierig, mutig und selbstkritisch.

#proudtobeafish

Autor: Stephanie Renz

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